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Bild links: Times Square New York ist für viele die inoffizielle Hauptstadt der USA, auf ihrem Stadtgebiet treffen unzählige völlig unterschiedliche Menschen und Kulturen aufeinander und bilden dennoch ein Ganzes, das gerade von diesen Gegensätzlichkeiten zusammengehalten zu werden scheint. Wolkenkratzer und Sraßenschluchten, Wäschereien und Schnellimbisse, Feuerleitern an Backsteinhäusern und Basketball-Käfige, Eislaufen unterm Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Centre und Neujahr am Times Square – Bilder von New York gehen um die Welt und begegnen uns in Filmen, Magazinen und in allen Richtungen der Kunst. |
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Die Hauptstadt der Welt Das Stadtgebiet, gelegen am Hudson und am East River, wurde erstmals von Indianern besiedelt, denen es ein gewisser Peter Minnewit im 17. Jahrhundert für Glasperlen abkaufte. Die unzähligen Einwanderer, die New York bzw. die USA seit damals mit dem Schiff bereist haben, wurden alle von der symbolträchtigen Freiheitsstatue begrüßt. In ihren Sockel sind folgende Verse der Dichterin Emma Lazarus eingraviert: „Give me your tired, your poor, your huddled masses yearning to breathe free." Erbaut wurde sie von dem französischen Künstler Frédéric-Auguste Bartholdie. Diese tonnenschwere Skulptur, ein Geschenk Frankreichs an die USA, wurde im Jahr 1886 eingeweiht und ist mit der Fähre vom Battery Park aus erreichbar. Auf dem nebenan gelegenen Ellis Island (eine der rund 40 „Inseln“ rund um New York), einst Sitz der amerikanischen Einwanderungsbehörde und „Auffanglager“ für alle Einreisewilligen (weshalb ihr auch bald der Beiname „Insel der Tränen“ anhaftete), wird nunmehr in einem Museum die Geschichte der Stadt als Hoffnungsträger für unzähliger Emigranten aufgearbeitet. Heute ist New York eine moderne, multikulturelle, brodelnde Metropole: Obwohl (oder gerade weil?) die Stadt in den letzten Jahren immer sicherer wurde (vor allem während der Amtsperiode des „Hardliners“ Bürgermeister Giuliani), heulen nahezu rund um die Uhr Polizeisirenen - die Cops vom NYPD scheinen im Dauereinsatz zu sein. Man kann New York über die Flughäfen J.-F.-Kennedy, La Guardia und Newark anfliegen. Wer New York mit dem Zug bereist kommt vielleicht am wunderschönen (im Beaux-Arts-Stil errichteten und 1913 eröffneten) Bahnhof ’Grand Central Station’ an, dessen Halle von einem einen Sternenhimmel darstellenden Deckenfresko überdacht ist. Die Gestaltung des Treppenaufgangs ist übrigens dem Baustil der Pariser Oper nachempfunden. Ist man nun endlich im ’Big Apple’ angekommen, kann man sich auf Eindrücke freuen, die einem noch lange in Erinnerung bleiben werden. Erkunden kann man die Stadt entweder mit einer der 29 U-Bahn Linien oder in einem ’Yellow Cab’. Aber am besten erforscht man New York zu Fuß, entgehen einem doch andernfalls die versteckten Läden und Ansichten in den Nebenstraßen der großen Avenues. Als Tourist kommt man oftmals leider nicht über die Grenzen Manhattans hinaus. Dabei lernt man aber nur einen kleinen Teil dieser so vielseitigen und widersprüchlichen Metropole kennen. New York besteht insgesamt aus 5 Borroughs (Bronx, Manhattan, Queens, Brooklyn und Staten Island) die sich ihrerseits wieder aus mehreren 'Neighborhoods', eigenen kleinen Vierteln, zusammensetzen. |
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Bilder (von links nach rechts): 1. Freiheitsstatue 2. Ellis Island 3. In der Haupthalle der Grand Central Station |
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Die ’Borroughs’: Bronx, Queens, Brooklyn und Staten Island Die Bronx, der nördlichste Bezirk der Stadt, gilt gemeinhin als zu meidendes Gebiet, in dem der Alltag von Drogen, Gewalt und Bandenkriegen bestimmt wird. Hier leben Schwarze, Latinos und Weiße Einwanderer (das Viertel Belmont etwa wird vor allem von Italienern beherrscht). Er hat aber durchaus auch Sehenswertes zu bieten, so beispielsweise den Bronx Zoo, einen Botanischen Garten oder das Stadium des Baseball-Teams der New York Yankees. Auch das Haus des berühmten amerikanischen Dichters Edgar Allan Poe kann besucht werden. Der Stadtteil Queens, benannt nach der Ehefrau des englischen Königs Charles II., der über die Queensboro Bridge erreichbar ist (diese wurde 1909 eröffnet), ist ebenso international: Das Viertel Astoria, „Klein-Athen“, ist die größte griechische Siedlung außerhalb Griechenlands, der Bezirk Flushings ist besser bekannt als „Klein-Seoul“. Sehenswert ist hier vor allem das Isamu Noguchi Garden Museum, das Skulpturen des gleichnamigen japanischen Künstlers präsentiert. Queens war in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts auch Mittelpunkt der New Yorker Filmwirtschaft, was im American Museum of the Moving Image anschaulich dokumentiert ist. Die Brooklyn Bridge, 1883 eröffnet, war die erste feste Verbindung des gleichnamigen Boroughs mit Manhattan und zugleich die erste Stahlhängebrücke der Welt. Sie wurde von einem deutschen Ingenieur geplant, konnte jedoch erst nach seinem Tode unter Aufsicht seiner Frau eingeweiht werden. Ein Spaziergang über die Brücke, die nachts durch ihre schöne Beleuchtung besticht, ist ein Muss für jeden Touristen. Brooklyn selbst ist besiedelt von Einwanderern unterschiedlichster Herkunft. Im Bezirk Cobble Hill befindet sich New Yorks „Little Arabia“, das Viertel Williamsburg wird vor allem von Juden bewohnt (seit den 80ern des vorigen Jahrhunderts hat es sich auch zu einer Künstlerkolonie entwickelt) und in Brighton Beach leben Bürger aus der ehemaligen Sowjetunion in „Little Odessa“ zusammen. Afro-Amerikaner (sogar mehr als in Harlem) leben im Viertel Bedford-Stuyvesant. Sehenswert ist die Brooklyn Heights genannte Siedlung mit historischen Häusern und begrünten Straßen. Erholung bietet der Brooklyn Botanic Garden, Wissenswertes vermittelt das Brooklyn Museum. Das Vergnügungsviertel Coney Island kann neben Jahrmarktatmosphäre unter anderem mit dem einzigen am Atlantik gelegenen Strand der Stadt New York aufwarten. Staten Island fährt man am besten mit der gleichnamigen Fähre an, die die Südspitze Manhattans umquert und am Nordufer von Staten Island anlegt und dabei einen atemberaubenden Ausblick auf die Skyline von Manhattan bietet. |
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Bilder (von links nach rechts): |
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1. Brooklyn Bridge |
2. Skyline von Downtown-Manhattan |
3. Eingang zum Rockefeller Center an der Fifth Avenue |
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Manhattan – im Herzen New Yorks Der für den Kern von Manhattan so berühmte Straßenverlauf (12 Avenues in Nord-Süd-Ausrichtung und durchnummerierte Querstraßen) wurde im 19. Jahrhundert festgelegt, um das stetige Wachsen der Bevölkerung und der Stadt in geregelten Bahnen zu halten. Der Broadway verläuft (in diesem Bereich als einzige Avenue) als ehemaliger Indianerpfad quer durch New York. Die berühmteste Straße der Stadt präsentiert sich durchaus abwechslungsreich: Einmal Luxusgeschäfte und reges Treiben, nur einen Häuserblock weiter oftmals leerstehende Lokale und dem Verfall preisgegebene Fassaden. Typisch für die Architektur der Stadt sind natürlich Wolkenkratzer unterschiedlicher Stilepochen und Höhen. Das erste Hochhaus der New Yorks, das Flatiron Building, wurde bereits 1902 mit 20 Stockwerken und einer Höhe von 76m errichtet, ihm folgten bald zahlreiche weitere Wolkenkratzer. Berühmte Beispiele sind das Chrysler Building (gilt als das Art-Deco- Gebäude der Stadt; Es wurde vom gleichnamigen Autokonzern zwar nie selbst genutzt, jedoch wurde die luxuriöse Lobby als Schauraum benutzt), das Woolworth Building (von seinem Architekten „Mozart unter den Wolkenkratzern“ genannt), das MetLife Building (ehemaliges PanAm-Gebäude) sowie aus jüngerer Zeit der Trump-Tower (ihn ließ der gleichnamige Milliardär erbauen), das Rockefeller Center (bestehend aus mehreren zusammengehörenden Gebäuden) oder der Sony Tower, 1984 als erstes postmodernes Hochhaus der Welt errichtet. Zwischen all diesen Wolkenkratzern eingekeilt steht aber auch eine Kirche, die Trinity Church: Sie ist in Ihrer heutigen Erscheinung bereits das dritte Gotteshaus, dass ab dem 17. Jahrhundert an dieser Stelle erbaut wurde. Die berühmte Luxusmeile und Prachtstraße Fifth Avenue nimmt am Washington Square ihren Ausgang, auf ihr werden alle großen Paraden der Stadt abgehalten (z.B. die St.-Patrick’s-Day Parade). Sie teilt in ihrem Verlauf die nummerierten Straßen Manhattans in Ost und West. Hier reiht sich ein exklusives Geschäft an das andere (z.B. Tiffany’s). Die Apartments in der Fifth Avenue werden von den „oberen Zehntausend“ bewohnt, weshalb sie inoffiziell spöttisch auch als „Boulevard of Golden Creditcards“ bezeichnet wird. Sehenswert sind vor allem (neben dem bereits erwähnten ’Flatiron Building’ und dem ’Rockefeller Center’) die New York Public Library, die St. Patrick’s Cathedral, der Olympic Tower (der als erster Skyscraper Geschäftslokale, Büroräumlichkeiten und Apartments unter einem Dach vereinte), der Trump Tower (erbaut vom gleichnamigen Milliardär) und unter anderem das Hardrock-Café sowie das weltberühmte Spielzeuggeschäft Schwarz. Die Stadtregierung residiert in der City Hall, dem Rathaus New Yorks (erbaut Anfang des 19. Jahrhunderts). Der Rest der städtischen Beamtenschaft waltet im nahe gelegenen Municipal Building seines Amtes. New York ist aber auch Sitz einiger internationaler Organisationen, darunter der Vereinten Nationen. Vor dem Gebäude des UNO-Hauptquartiers sind die Flaggen der vielen Mitgliedsstaaten aufgestellt. An der Wall Street beherrschen Banker und Börsenmakler das Straßenbild. Am besten kann man das hektische Treiben auf Stufen der Federal Hall, unter der Staute von George Washington sitzend, beobachten. Zentrum und Treffpunkt der Finanzwelt ist die New York Stock Exchange, die bereits 1792 gegründet wurde. Sie ist auch für Touristen geöffnet. Der Terroranschlag vom 11. September 2001 hat eine tiefe Wunde hinterlassen: In internationalen Architekturwettbewerben wird um Ideen für eine Neugestaltung des ehemaligen Standortes der Twin Tower gefeilscht. Das World Trade Center wurde, bestehend aus zwei Turmhochhäusern und einigen Nebengebäuden, in den Jahren 1966 bis 1973 erbaut. Die beiden je 420m hohen Zwillingstürme beherbergten auf 110 Stockwerken unzählige Firmen, Gastronomiebetriebe, der South Tower war mit einer Aussichtsplattform für Besucher und Touristen ausgestattet. Das nunmehr wieder höchste Gebäude der Stadt ist das in den 30ern des 20. Jahrhunderts erbaute Empire State Building mit 449m Höhe (inkl. Antennenmast). Battery Park City (an der Südspitze Manhattans gelegen) ist ein modernes Büroviertel, entstand durch die Aufschüttung des Aushubs für die beiden Türme des ehemaligen World Trade Center. Erbaut wurden hier u.a. das World Financial Center. Man kann aber auch die Uferpromenade entlang spazieren, die schöne Ausblicke und viel Grün zu bieten hat. Vom Fährhafen vor Ort legen die Schiffe zur Freiheitsstatue und auf Ellis Island ab. |
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Bilder (von links nach rechts): |
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1. Blick vom Empire State Building auf die Fifth Avenue 2. City Hall und Municipal Building |
3. Chrysler Building 4. Flatiron Building |
5. Battery Park City |
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Das ‚andere’ Manhattan Manhattan verfügt als Zentrum der Wirtschaftswelt auch über einige interessante und doch sehr widersprüchliche Wohnviertel. Der Bezirk Greenwich Village, in den 30ern des letzten Jahrhunderts Anziehungspunkt für Künstler und Bohemiens, ist heute eine der schönsten (und auch teuersten) Wohngegenden New Yorks und lockt noch heute mit vielen Theatern, Jazzclubs und Cafés. Der Hauptplatz von Greenwich Village ist der belebte Washington Square, auf dem der Triumphbogen Washington Cenntenial Memorial Arch zum Gedenken an den ersten Präsidenten der USA, errichtet wurde. Den Platz säumen Institutsgebäude der New York University, weshalb man dort auch immer auf Gruppen von Studenten trifft. Das Kontrastprogramm hierzu bietet das Viertel Harlem im Norden Manhattans, das vor allem von Afro-Amerikanern bewohnt wird. Ein Besuch im für Touristen nicht ungefährlichen Viertel ist zum Beispiel im Rahmen einer organisierten Tour möglich, während der man auch bei einer Gospelmesse dabei sein darf. Im ’Apollo Theatre’, das heute renoviert wieder an seine alten glamourösen Zeiten anschließt, wurde einst sogar Michael Jacksons Talent entdeckt. Die Upper West Side, einst Schauplatz von Bandenkämpfen puertoricanischer Gangs (denen in Leonard Bernsteins „West Side Story“ ein Denkmal gesetzt wurde), ist seit den 80ern von so genannten „Yuppies“ besiedelt. Eine Sehenswürdigkeit am Rande ist das Apartmenthaus „Dakota“, das als Filmkulisse für Roman Polanskis „Rosemaries Baby“ diente und vor dessen Eingang 1980 John Lennon von einem psychisch kranken Fan erschossen wurde. Chinatown ist mit seinen über 100.000 Einwohnern (neben Chinatown in San Francisco) eine der größten chinesische Siedlung außerhalb der Volksrepublik. Das Viertel dehnt sich dennoch stetig aus und verwächst mit dem angrenzenden ’Little Italy’, in dem italienische Einwanderer sich ein Stück ihrer Heimat mitgenommen haben. Auch verfügt Manhattan über eine lebendige Kunstgalerieszene, die sich vor allem in den Bezirken SoHo (’South of Houston’-Street gelegen) und Chelsea angesiedelt hat. In letzterem liegt auch eines der berüchtigtsten Hotels New Yorks, das Chelsea Hotel, in dem die Punk Ikone Sid Vicious von den ‚Sex Pistols’ im Jahr 1979 seine Freundin Nancy ermordet hat. In diesem Viertel liegt auch Madison Square Garden, ein für unterschiedlichste Events genutztes Veranstaltungszentrum. Shopping in New York – zu leistbaren Preisen – kann man wohl am besten im ebenfalls in Chelsea gelegenen Kaufhaus Macy’s, dem größten der Welt. SoHo zeichnet sich vor allem auch durch eine architektonische Besonderheit aus: die so genannten Cast-Iron-Buildings, Wohnhäuser, die vor mehr als 100 Jahren aus Gusseisen in vorgefertigten (und mehrmals reproduzierbaren) Elementen erbaut wurden. Das Viertel steht unter anderem aus diesem Grund unter Denkmalschutz. Der sich über eine große rechteckige Fläche erstreckende Central Park ist die grüne Lunge der Stadt und das natürliche Gegengewicht zu den Hochhäusern und Straßenschluchten Manhattans. Bevölkert wird er nicht nur von (sehr neugierigen und zahmen) kleinen grauen Eichhörnchen, im eigenen kleinen Zoo leben Pinguine, Polarbären und viele andere Tierarten. Das Areal des Central Parks bietet vielfältige Attraktionen und Sehenswürdigkeiten: Gartenanlagen, Seen und Teiche, malerisch verwachsene Brücken und Freilufttheater. Der Central Park ist das Freizeitparadies für gestresste New Yorker und New Yorkerinnen: Berühmt ist beispielsweise die Joggingstrecke rund um den Reservoir genannten See (weltweit bekannt durch den Film ’Der Marathon-Mann’ mit Dustin Hoffman). Der Time Square, das Herz von Manhattan, ist eigentlich eine große Kreuzung. Hier, am ständig brodelnden und von Verkehr und Menschenmassen geprägten Platz, schlägt der Puls von New York, vielleicht sogar der gesamten USA. Die Aufwertung des Ortes begann Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gründung der ersten Bühnen. Seine bunten, blinkenden Leuchtreklametafeln sind die wohl begehrtesten (und sicher auch teuersten) Werbeflächen der Welt! |
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Obere Bildleiste (von links nach rechts): 1. 'Cast Iron'-Häuserzeile in SoHo 2. Rush-Hour in Chinatown Untere Bildleiste (von links nach rechts): 1. South Street Seaport Museum 2. Nobel-Wohngegend an der Upper East Side 3. Häuserzeile in Greenwich Village |
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Kunst, Kultur und Lifestyle im Big Apple Die berühmtesten Museen und Kunstsammlungen der Stadt sind das Metropolitan Museum of Art (das größte Kunstmuseum der USA, das neben ägyptischen, griechischen, römischen, afrikanischen, mittelalterlichen und fernöstlichen Kunstgegenständen einen Schwerpunkt auf die Darstellung europäischer und amerikanischer Malerei legt), das Solomon R. Guggenheim Museum (spezialisiert auf Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts u.a. mit Exponaten von Kandinsky, Mondrian, Miró und Chagall), die Frick Collection (die private Kunstsammlung des gleichnamigen Stahlfabrikanten), das Whitney Museum of American Art (stellt zeitgenössische amerikanische Kunst u.a. von Hopper, Lichtenstein, Pollock und Warhol aus) und das Museum of Modern Art (eine der wichtigsten Sammlungen von Kunst des 20. Jahrhunderts, die von Ehefrauen und Töchtern reicher Industrieller wie Rockefeller ins Leben gerufen wurde), das im Jahr 2004 renoviert und erweitert wieder eröffnet werden konnte. New York ist die Stadt, die niemals schläft und kann eine legendäre Party- und Clubszene vorweisen. Im Theatre District rund um den Times Square konkurrieren dutzende Bühnen täglich um Besucher. Am Broadway, der Theatermeile der Stadt, hat die moderne Kunstform des Musicals das Licht der Welt erblickt (und damit so berühmte Stücke wie „Cats“, „42nd Street“ oder „Les Misérables“ – um nur einige zu nennen - hervorgebracht) und beherrscht noch heute die Spielpläne der vielen Häuser vor Ort. Aber auch die klassische Musik hat in New York eine Heimat: den weltberühmten Konzertsaal der Carnegie Hall (die 1891 von Tschaikowsky eröffnet wurde und Sitz des weltberühmten Orchesters der New Yorker Philharmoniker ist) sowie die Metropolitan Opera (kurz „Met“ genannt). Dieses 1966 eröffnete berühmte und weltweit tonangebende Opernhaus besticht durch seine moderne Architektur (hohe Bogenfenster ermöglichen dem Besucher Einblicke in das Foyer). Die Weltstadt ist auch Mittelpunkt der musikalischen Welt des Jazz: Von Duke Ellington über Benny Goodman, Billie Holliday und Dizzy Gillespie bis hin zu Miles Davis, alle haben Sie in den New Yorker Jazzclubs (z.B. dem Birdland) legendäre Konzertauftritte absolviert. Hier in New York wurden Rap (und damit Hip Hop), das ’Scratching’ und 'Breakdance' erfunden: Als in den frühen achtziger Jahren Grandmaster Flash & The Furious Five ihren Sprechgesang über die sozialen Misstände der schwarzen Bevölkerung New Yorks mit Ihren ‚Ghetto-Blasters’ anstimmten, schrieben sie damit zweifelsohne Musikgeschichte. Die eng mit dieser Jugendbewegung verbundene Kunstform des Graffiti, eigentlich so alt wie die Geschichte der Menschheit, wurde zur Street-Art weiterentwickelt. Die Straßen von New York waren immer schon eine der beliebtesten Filmkulissen: ’King Kong’, ’Frühstück bei Tiffany’s’, ’French Connection: Brennpunkt Brooklyn’, ’Ein Mann sieht rot’, ‚Taxi Driver’, ’Wolfen’, ‚Ghostbusters’, ’9 1/2 Wochen’, ’Harry & Sally’ oder ‚Stirb Langsam 3’ sind nur einige Beispiele aus der Filmgeschichte, die Ansichten der Stadt in die ganze Welt getragen haben. Für jeden Touristen ist ein Besuch in New York daher immer mit zahlreichen Déja-vu Erlebnissen verbunden, die Ansichten der Stadt sind als immer wieder zitierte Filmbilder bekannt. So multikulturell wie die Bewohner New Yorks ist auch die Restaurantszene: es wird neben unzähligen regionalen Variationen zusätzlich noch deutsche, italienische, chinesische, französische, jüdische, schwedische, thailändische Küche geboten. Der bekannteste internationale Feinkostladen New Yorks heißt Dean & DeLuca und liegt am Broadway. Fast Food gehört, wie überall in den USA, natürlich auch zum Stadtbild: Burgerketten und Würstchenwagen stillen den Hunger gestresster Manager in der Mittagspause. Die besten Hot Dogs werden im legendären ’Gray’s Papaya’ zubereitet. Es ist nicht einfach, die vielbesungene Stadt und deren überwältigende und einzigartige Atmosphäre zu beschreiben. Frank Sinatra’s Liebeserklärung an New York klang so: „If you can make it there, you’ll make it anywhere“… |
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Bilder (von links nach rechts): |
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1. Eingangshalle des Solomon R. Guggenheim Museums 2. Andy Warhol's 'Gold Marilyn Monroe' im 'Museum Of Modern Art' (Ausschnitt) |
3. Best Hot Dogs in Town: Gray's Papaya |
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