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Bilder (von links nach rechts): 1. Das Wahrzeichen Londons: Big Ben 2. 'The Albert' in der Victoria Street 3. St. Paul's Cathedral London ist teuer, laut und verkehrsreich – mit der nötigen Portion britischem 'Sense of humour' betrachtet ist es jedoch eine der faszinierendsten Metropolen der Welt.... |
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Musik-Geschichte wird gemacht Im Jahr 287 n. Chr. gründeten die alten Römer auf dem Gebiet des heutigen London die Siedlung 'Londinium', damals Hauptstadt der römischen britannischen Provinzen. Heute ist London gemeinsam mit New York und Paris zweifelsohne eine der tonangebenden Metropolen der Welt: Die Stadt war und ist in Sachen Musik, Kultur, Architektur und Mode wegweisend. So mancher Musiktrend beispielsweise, von den 'Swinging Sixties' über die Punk-Bewegung der 70er (die mit den Sex Pistols zur 'Anarchy in the UK' aufrief) bis zum 'Acid House' der 80er, hat seinen Anfang in den berühmt-berüchtigten Londoner Underground-Clubs genommen. God Save the Queen Trotz moderner (nicht nur kultureller) Errungenschaften behauptet sich die (oftmals als 'veraltert' oder 'nicht mehr zeitgemäß' bezeichnete) Monarchie in Großbritannien auch in der heutigen Zeit immer noch. Anlässlich der Geburtstagsparade für die Queen, 'Trooping the Colour' genannt, zelebriert sie sich alljährlich in allem ihr noch zur Verfügung stehenden Pomp und Glanz. Das Volk liebt seine 'Royals' – mit all ihren menschlichen Schwächen, vor allem in Liebesdingen. Im Jahr 1992 musste Queen Elizabeth II. gleich drei Trennungen ihrer Kinder verkraften: Die Trennung Andrews von Sarah Ferguson, Anne's von Mark Phillips und Charles' von Dianas, die sich noch im Jahr 1981 in einer weltweit beachteten und bejubelten Traumhochzeit ewige Treue schwörten. Letztere ist nach ihrem Unfalltod im Jahr 1997 zur inoffiziellen 'Queen of Hearts' geadelt wurden, ihr Andenken ist in London allgegenwärtig. The Streets of London Londons Image ist u.a. geprägt von den Abenteuern des Detektiv Sherlock Holmes bei Nacht und Nebel, von James Bond, im 'Geheimdienst seiner Majestät' und dem mutmaßlichen Serienkiller 'Jack the Ripper', der im Jahr 1888 fünf Prostituierte ermordet hat, jedoch nie gefasst werden konnte. Tatsächlich aber ist das London der Gegenwart eine multikulturelle, brodelnde Großstadt. Einwanderer aus der ganzen Welt haben die 'Streets of London' zu ihrer zweiten Heimat gemacht und damit den Horizont der sonst ja eher konservativen Briten sowohl in gesellschaftlicher und kultureller als auch in kulinarischer Hinsicht erweitert. Wenn 'Big Ben' die Mittagspause einläutet ist man – abseits von Fish & Chips im Zeitungspapier - der Qual der Wahl an Restaurants mit internationalen Spezialitäten ausgeliefert. Wer es eher mit dem alten Sprichwort 'Was der Bauer nicht kennt...' hält, dem bleibt ja immer noch ein Besuch in einem der traditionsreichen Londoner Pubs (man beachte jedoch die frühe Sperrstunde, eine wahre Unsitte der englischen Wirtshauskultur). Natürlich sind auch alle weltweit vertretenen Fast-Food-Ketten von Wendy's bis KFC mit Filialen vertreten. Wie in anderen Großstädten haben die Einwanderer auch hier einzelne Vierteln bevölkert und geprägt: Das hiesige 'Chinatown' ist eine der größten chinesischen Siedlungen weltweit und auch 'Little India' behauptet sich bereits auf einer großen Fläche. Ein weiterer der 'Multi-Kulti'-Stadtteile ist der In-Bezirk Notting Hill, wo jährlich mit dem 'Notting Hill Carnival' die ethnische und kulturelle Vielfalt der Stadt gefeiert wird. Einer der Bezirke Londons, der immer schon Künstler (und solche die es werden wollen) angezogen hat, ist Chelsea. Seine viktorianischen Reihenhäuser in unmittelbarer Umgebung der Shoppingmeile King’s Road haben bereits Oscar Wilde, Henry James oder James-Bond Erfinder Ian Fleming Unterkunft gewährt. Das Nachtleben Londons spielt sich vor allem in Soho ab, wo sich Pubs, Bars, Nachtclubs und Restaurants aneinanderreihen. Hier findet jeder Zerstreuung! 'Very british' geht es im Gegensatz dazu in der Londoner City zu. Einst auf römischen Ruinen erbaut wurde die Themse-Metropole im 17. Jahrhundert bei einem Brand fast völlig zerstört und im Laufe der Jahre modernisiert. Heute ist sie das wirtschaftliche und finanzielle Herz der Stadt. Eines ihrer bekanntesten und architektonisch interessantesten Gebäude ist der für die Firma Lloyds errichtete Glas– und Stahlbau. |
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Bilder (von links nach rechts): 1. Piccadilly Circus - Hier schlägt das Herz von London 2. Die Londoner 'Tube' ist die älteste U-Bahn der Welt 3. Der Tower wurde um 1100 n.Chr. errichtet und beherbergt heute unter anderem die Kronjuwelen |
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Sightseeing in London London richtig kennen zu lernen dauert sicherlich mehr als 3 Tage. Trotzdem gibt es einige obligatorische Sehenswürdigkeiten an denen man nur schwer vorbeikommt. Dazu gehört zweifelsohne der Buckingham Palace, der (temporäre) Sitz der von Schicksalsschlägen und Skandalen gebeutelten 'Royals' mit der berühmten Wachablöse der 'Beefeater' genannten Leibgarde. Erbaut Anfang des 18. Jahrhunderts öffnet der Palast in den Sommermonaten seine Räumlichkeiten für neugierige Besucher. Persönlich antreffen wird man die Queen und ihrer Familie dort jedoch nicht, dazu muss man schon die lange Schlange vor Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett in Kauf nehmen, wird dort aber mit (wie echt wirkenden) Nachbildungen von Berühmtheiten belohnt, mit denen man ungestraft auf Tuchfühlung gehen kann. Die wächsernen 'Doppelgänger' der Größen der Rock- und Popmusik sind übrigens im unweit gelegenen 'Rock Circus' versammelt. Der Tower of London, das 900 Jahre alte königliche Gefängnis, verbirgt nicht nur Kostbarkeiten wie die Kronjuwelen, sondern vor allem auch dunkle Geheimnisse in seinen Verließen und Folterkammern. Bekanntheit hat er auch durch die angeschlossene Tower-Bridge erlangt, deren beide Hälften sich für passierende Schiffe öffnen. Er ist Treffpunkt unzähliger Raben, und die Legende besagt, dass, sollte der letzte dieser Vögel die Stadt verlassen, die Monarchie zu Ende gehen wird. Gänsehaut-Garantie bietet aber auch das unter dem Namen 'London Dungeon' bekannt gewordene Museum über die dunklen und gespenstischen Seiten der Stadt und deren Persönlichkeiten. Die Museumslandschaft der Stadt wird neben solchen 'Skurrilitäten' jedoch nachhaltig bestimmt vom 'British Museum' (einer der bedeutendsten kunsthistorischen Sammlungen weltweit), dem 'Museum of London' (das die Geschichte der Stadt dokumentiert), der 'National Gallery' (mit den bedeutendsten Werken bildender Kunst aus rund 7 Jahrhunderten) sowie der 'Tate Gallery' (gemeinsam mit der Tate Gallery of Modern Art, die in einem ehemaligen Industriebau untergebracht ist). Einen Ausflug in die Vergangenheit Londons, genau genommen ins Elisabethanische Zeitalter, bietet das 'Shakespeare's Globe Theatre', das eine Nachbildung des legendären, 1613 abgebrannten Theaters ist. Dort finden in den Sommermonaten originalgetreue Aufführungen der Werke William Shakespeares und seiner Zeitgenossen statt – unter freiem Himmel und bei jedem Wetter! Noch heute ist London ein Mekka der Darstellenden Kunst, was oft skurrile Auswüchse annimmt: Ein Theater beispielsweise hat Agatha Christies Klassiker 'The Mousetrap' seit Jahrzehnten auf dem Spielplan – und das täglich! Außerdem ist die Stadt heute vor allem Musical-Metropole, von der aus zahlreiche Produktionen ihren Siegeszug um die Bühnen der Welt antreten. Großbritanniens Hauptstadt ist (ähnlich wie Budapest durch die Donau) vor allem durch den Verlauf der Themse geprägt. Ihr Ufer säumen bedeutende Bauwerke wie Westminster Palace, der Sitz des britischen Parlaments mit dem berühmten 'Big Ben'. Um beim Thema Politik zu bleiben: Eine der best bewachtesten Adressen Londons ist ein Haus in der Downing Street Nr. 10, in der der jeweils amtierende Premierminister mit seiner Familie lebt. Den schönsten Ausblick über London genießt man während einer Fahrt mit dem 135 m hohen Riesenrad 'London Eye', das am gegenüberliegenden Themseufer aufgestellt wurde. Der Jahrhundertwechsel hat noch einen weiteren spektakulären Bau hervorgebracht: Das gigantische Veranstaltungszelt 'Millennium Dome'. Aber auch die Aussichtsterrasse von St. Paul's Cathedral ist einen Aufstieg wert. Im 17. Jahrhundert von Sir Christopher Wren erbaut prägt sie mit ihrer mächtigen Kuppel immer noch das Stadtbild. |
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Bilder (von links nach rechts): 1. Westminster Abbey Cathedral 2. Houses Of Parliament 3. Trafalgar Square 4. Wachablöse vor dem Buckingham Palace |
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Im Zuge von Renovierungsarbeiten ebenfalls Hand angelegt hat der genannte Bauherr am wohl bekanntesten Gotteshaus Londons, der gotischen Kathedrale Westminster Abbey, deren Baubeginn bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.
Hier wurden die britischen Könige fortan nicht nur gekrönt, sondern auch auf ihrem letzten Weg begleitet. Am berühmtesten Platz Londons, dem 'Piccadilly Circus', scheint das Herz der Stadt am lautesten zu schlagen. Unzählige Leuchtreklamen, Ströme von Autos und Massen von Passanten beleben seinen Kreisverkehr. In seiner Mitte steht eine Statue des Eros als Symbol für 'christliche Nächstenliebe'. Unweit davon befindet sich der zweitberühmteste Platz der britischen Hauptstadt: Trafalgar Square. Die über 50 Meter hohe Granitsäule im Zentrum des belebten Platzes wurde zu Ehren des Admirals Lord Nelson errichtet, nördlich davon befindet sich der Eingang in die 'National Gallery'. Noch ein Ausflugstipp: Per Schiff über die Themse gelangt man nach Greenwich, dem Ort, an dem bekanntermaßen der Nullmeridian verläuft. Nach einem Besuch des 'Royal Observatory' lohnt sich ein Bummel über den hiesigen Markt entlang der Themse, auf dem von Büchern bis hin zu Antiquitäten allerhand feilgeboten wird. Märkte zu besuchen (z.B. Camden Market oder Portobello Road Market, aber auch den am Covent Garden) zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Londoner. Unterwegs in London Unterwegs ist man in London entweder mit einem der roten Doppeldeckerbusse (wenn man die langen Schlange vor dem Einsteigen in Kauf nimmt), mit der von den Londonern 'Tube' genannten 'Underground' (der ältesten U-Bahn der Welt) oder mit einem der berühmten, 'Black Cabs' genannten Oldtimer-Taxis. Dank zahlreicher Angebote von Billig-Airlines steht einem Wochenendtrip nach London heutzutage auch nicht mehr viel im Wege. Die Stadt verfügt dabei gleich über fünf Flughäfen (Heathrow – dem größten Europas, Gatwick, Stansted, Luton und dem London City Airport). Oder man verzichtet auf ein Taxi und schlendert zu Fuß, vorbei an den unverwechselbaren roten Telefonzellen und Stadthäusern, durch die Straßen. Und läßt sich zum 'Shopping' verleiten: Die Hauptstadt Großbritanniens ist das Mekka für Einkaufssüchtige. Londons Kaufhäuser haben es zu Weltruhm geschafft: Harrod's, Selfridges oder Marks & Spencer gehören einfach zum Pflichtprogramm... Möglichkeit zur Erholung und zu einem Picknick von anstrengenden Einkaufstouren bieten die vielen öffentlichen Grünanlagen Londons, die da heißen: Hyde Park, Kensington Gardens (das ehemalige Jagdrevier Heinrichs des VIII. – am dortigen 'Speaker’s Corner' darf übrigens jedermann seine Meinung lautstark verkünden), Regent’s Park oder Holland Park, um - im Land der Gartenbaukunst - nur einige wenige zu nennen. Als eine der Top-Destinationen für Städtetouristen bleibt London seinem Ruf als faszinierende Metropole nichts schuldig. Angesichts dieses anhaltenden Interesses an 'ihrer' Stadt ist auch die Queen mit Sicherheit 'very amused'... |
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Linkes Bild: Tower Bridge Rechtes Bild: Buckingham Palace: Residenz der Royals |
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