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Country: Bulgaria (Balgarija) Inhabitants: 8.409.000 Area (km²): 110.994 Location: South Eastern Europe Capital: Sofia (Sofija), 1.114.500 inhabitants Other important cities: Plovdiv (371.380), Varna (308.600), Bourgas (195.990), Ruse (170.200), Stara Zagora (150.450), Pleven (130.750), Sliven (106.230)
Currency: 1 Lew = 100 Stótinki |
Burgas (Bourgas) Kazanlak Nessebar (Nessebur) |
Plovdiv Sofia Rila/Blagoevgrad |
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Bourgas (1) Bourgas (2) |
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Kazanlak liegt im weltbekannten Rosental, welches im Norden vom Balkangebirge (dem 'Namensgeber' der Balkan-Halbinsel) und im Süden
durch den 'Sredna Gora'-Gebirgszug begrenzt ist. Die ca. 60.000 Einwohner zählende Stadt wurde bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. von den Thrakern gegründet.
Als Beweis dafür gilt das berühmte 'Thrakische Grabmal', welches allerdings erst 1944 entdeckt wurde. Kazanlak ist aber auch als Zentrum des
Rosenanbaus bekannt, und so findet zur Ehrung der Königin der Blumen hier alljährlich im Juni das Rosenfest statt. Neben einem sehenswerten
Freilichtmuseum mit typischen bulgarischen Häusern bieten sich auch zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten in die romantische Umgebung an. |
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Linkes Bild: Typisches Bulgarisches Haus (Freilichtmuseum) Rechtes Bild: Deckenfresko des Thrakischen Grabmals von Kazanlak
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Die Altstadt von Nessebar liegt auf einer kleinen Halbinsel, die nur durch einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden ist.
Die Stadt zählt zu den ältesten Europas und besticht vor allem durch kulturelle Zeugnisse vergangener Jahrtausende, entstanden durch die Einflüsse
von Thrakern, Griechen, Römern, Osmanen und schließlich Bulgaren. Das Stadtbild wird geprägt von antiken Resten der einstigen Stadtmauer, vielen mittelalterlichen Kirchen, typischen Häusern mit Fassaden aus Holz und Kalkstein und von schmalen, gepflasterten Gassen. Zahlreiche kleine Geschäfte, Galerien, Restaurants und Cafés verleiten den Besucher zu immer neuen Spaziergängen. In der unmittelbaren Umgebung laden feinsandigen Strände an einem der schönsten Abschnitte der bulgarischen Schwarzmeerküste zum längeren Verweilen ein. Südlich von Nessebar liegt Pomorie, ebenfalls ein beliebter Touristenort am Sonnenstrand. Die ähnlich wie Nessebar auf einer Halbinsel gelegene kleine Hafenstadt ist zudem bekannt für ihren Weinanbau und (aufgrund des hier vorkommenden jodhaltigen Heilschlammes) als Kurort. In Pomorie, das bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde, befindet sich unter anderem auch das 'Sveti Georgi-Kloster' mit seiner malerischen Kirche sowie (etwas außerhalb) ein sehenswertes thrakisches Hügelgrab. |
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Linkes und rechtes Bild: Ansichten der historischen Altstadt von Nessebar
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Plovdiv, die zweitgrößte Stadt Bulgariens, wird immer wieder als Rivale von Sofia bezeichnet. Die Stadt besitzt
sicherlich mehr Ursprünglichkeit und mehr bulgarischen Charakter als die rund 180km entfernte Hauptstadt. Plovdiv, gelegen am uralten
Handelsweg von Europa nach Kleinasien, zählt zu den ältesten Städten Europas: Die erste Besiedlung begann bereits ca. 4000 v.Chr. Seine Lage am Fluß Maritsa und die Hügel inmitten des Häusermeeres verleihen der Stadt ein eigenes Flair. Seiner strategischen Lage verdankt Plovdiv auch seine frühe Besiedlung - Thraker, Römer, Türken und Bulgaren bereicherten so im Laufe der Jahrhunderte die Architektur, und so prägen die unterschiedlichen Baustile bis heute die Altstadt. Die überall spürbare mediterrane Leichtigkeit verleitet zu einem individuellen Stadtspaziergang abseits der Touristenrouten, einige Highlights der überaus fußgängerfreundlichen Stadt sollte man aber dennoch nicht versäumen. Von den insgesamt sechs Hügeln (drei davon liegen direkt in der Altstadt) genießt man eine herrliche Aussicht auf die Stadt, beispielsweise vom Bunarjika Tepe ('Hügel der Befreier'), auf dem unter anderem das Denkmal von Zar Alexander II. steht. Weitere Hügel sind der Jendem Tepe ("Hügel der Jugend"), der Sachat Tepe und der Nebet Tepe, auf dem sich eine Zitadelle samt archäologischen Park befindet. Die vielleicht beeindruckendste Sehenswürdigkeit aus römischer Zeit ist das Antike Theater. 1980 rein zufällig bei Bauarbeiten entdeckt, dauerte die Freilegung aufgrund einer 15m dicken Erdschicht knappe zehn Jahre. Das Amphitheater, Teil der Akropolis des alten 'Trimontium' (römischer Name für Plovdiv aufgrund seiner drei Hügel) bot Platz für etwa 7000 Menschen. Stolz thront es nun wieder über der Altstadt und bietet nach einem knapp 2000 Jahre langen Dornröschenschlaf nun wieder Unterhaltung: Während der Sommermonate werden hier Open-Air-Konzerte und Opernaufführungen abgehalten. |
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Linkes Bild: Das römische Amphitheater von Plovdiv Rechtes Bild: Häuserzeile in der Altstadt |
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Auf dem Hauptplatz findet man (neben dem Hauptpostamt und einem Hotel) den mit zahlreichen modernen Skulpturen, Springbrunnen und Blumenbeeten
gestalteten Stadtgarten. Nicht weit von dem ursprünglich von Schloßgärtnern Napoleons III entworfenen Park finden sich die letzten Reste des einst
imposanten römischen Stadions. Plovdiv ist reich an Sakralbauten unterschiedlicher Religionen - Die Stadt war immer schon Schmelztiegel verschiedener Völkern und Kulturen. Seien es nun alte Moscheen mit byzantinischen Mauerwerken und verzierten Minaretten oder orthodoxe Kirchen mit beeindruckenden Wandmalereien und Ornamenten. Trotzdem: Es ist die berühmte Altstadt mit ihren Häusern und dem engen, zusammengeflickten Gassengewirr, welche die meisten Besucher anzieht. Die meisten Häuser sind Architekturjuwele mit den typischen Fassaden aus der Zeit der 'Nationalen Wiedergeburt' Mitte des 19. Jahrhunderts. Andere Gebäudetypen weisen bürgerlichen Gründerzeitcharakter auf oder sind streng symmetrisch ausgerichtet, wie beispielsweise das sogenannte 'Lamartine-Haus'. Ebenfalls einen Abstecher wert ist auch das 'Koyumdjioglu-Haus', indem sich das Ethnographische Museum der Stadt befindet: Es beeindruckt vor allem aufgrund seiner schwarz-goldenen Ornament-Fassade. Viele der alten Häuser wurden in Museen umgewandelt oder sind der Kunst gewidmet: Das 'Georgiadi-Haus' ist gleichzeitig das Museum der Geschichte Bulgariens, das 'Danov-Haus' beherbergt ein Museum für Druckerei und ein weiteres Haus zeigt eine Apotheke im Stil des 19. Jahrhunderts ('Apteka Hipokrat'). Der kunst- und kulturinteressierte Besucher wird sich in Plovdiv jedenfalls nicht langweilen: Neben den bereits erwähnten Museen bieten beispielsweise die Städtische oder die Philippopolis-Kunsthalle abwechslungsreiche Ausstellungen. Auch die Produktionen der Theater und Konzerthäuser stehen denen der bulgarischen Hauptstadt in keinster Weise nach. Was das Einkaufen betrifft, ist man in der Stadt an der Maritsa ebenfalls gut aufgehoben: Die erste Adresse in Sachen Shopping ist die Hauptgeschäftsstraße ’Ulitsa Knyas Aleksandar’, aber auch die 'Ulitsa Raiko Daskalov', einst Teil des historischen Basarviertels, mit Ihren Läden, Ständen und Cafés bietet interessante Abwechslung. Schließlich sei noch erwähnt, daß in Plovdiv jährlich die größte und zugleich wichtigste Messe der Balkanhalbinsel stattfindet. Es gibt also viele Gründe, sich während eines Bulgarienaufenthalts für einen Kurztrip nach Plovdiv zu entscheiden... |
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Allgemeine Informationen - General informations: Plovdiv (1) Plovdiv (2) Plovdiv (3) Plovdiv (4) Plovdiv (5) |
Sehenswürdigkeiten - Places of interest: Archäologisches Museum Internationale Messe in Plovdiv |
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Bilder (von links nach rechts): |
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1. Universitätsgebäude |
2. Aleksandar-Nevski-Kathedrale |
3. Bojana-Kirche |
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Bilder links: Ansichten vom Rila-Kloster
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